15 PflegeassistentInnen für den Tiroler Gesundheitsbereich

Bildunterschrift Abschlussklasse (Quelle: AZW): Gesundheitslandesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg und Univ.-Prof. Dr. Christian J. Wiedermann, Vorstand der tirol kliniken, gratulierten den AbsolventInnen persönlich zu ihrem zukunftsweisenden Abschluss.

15 AbsolventInnen konnten sich Ende Februar über den verdienten Abschluss in der „Pflegeassistenz“ freuen und sind somit eine bedeutende Unterstützung für die Tiroler Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Gesundheitslandesrat Univ.-Prof. DI Dr. Bernhard Tilg und Univ.-Prof. Dr. Christian J. Wiedermann, Vorstand der tirol kliniken, gratulierten den AbsolventInnen persönlich zu ihrem zukunftsweisenden Abschluss. Denn die AbsolventInnen können sofort in das Berufsleben einsteigen, aber auch die weiterführende Ausbildung in der Pflegefachassistenz besuchen.

PflegeassistentInnen beobachten und überwachen den Gesundheitszustand ihrer PatientInnen und übernehmen in der Folge eigenverantwortlich einfache pflegerische Tätigkeiten. Sie können aber auch im Notfall aktiv lebensrettende Maßnahmen, wie die Durchführung von Herzdruckmassagen, Beatmung und Anwendung von Defibrillatoren, ergreifen. Im diagnostischen Bereich und Therapieprozess verabreichen PflegeassistentInnen ausgewählte Arzneimittel, entnehmen Blut aus der Kapillare, bzw. bei erwachsenen PatientInnen auch aus der Vene, und führen unter anderem standardisierte Harn- und Stuhluntersuchungen durch.

Die frisch gebackenen PflegeassistentInnen werden dank fundierter fachlicher Ausbildung zukünftig kompetente MitarbeiterInnen, denen ein breites Betätigungsfeld in sämtlichen Krankenanstalten, Sozial- und Gesundheitssprengeln, Ambulanzen und Einrichtungen für Alte oder pflegebedürftige Menschen offensteht.

Die Pflegeassistenzausbildung wird aber auch für die weiterführende Ausbildung zur Pflegefachassistenz vollständig angerechnet und ermöglicht einen direkten Einstieg in das zweite Jahr der Pflegefachassistenzausbildung. Diese erlaubt es in der Folge, höherqualifiziertere und noch verantwortungsvollere Tätigkeitsbereiche zu übernehmen.