35 Jahre Sicherheit in den eigenen vier Wänden und für unterwegs

Hausnotruf Tirol feiert Jubiläum mit großer Infokampagne und Jubiläumsangebot

Seit November 1984 bietet der Hausnotruf Tirol Tausenden TirolerInnen Sicherheit in ihren vier Wänden und für unterwegs. Anlässlich des 35-jährigen Bestandsjubiläums fährt das Rote Kreuz Innsbruck nun eine breit angelegte Kampagne, um über die Funktionen des Hausnotrufs Tirol zu informieren.

„Dank dem Hausnotruf Tirol konnte in den letzten 35 Jahren hunderttausende Male rechtzeitig geholfen werden. Das System wurde damit in unzähligen Fällen gar zum Lebensretter für akut erkrankte, vergiftete oder verunfallte Personen“, so Rupert Stöckl, Obmann des Roten Kreuzes Innsbruck (RKI). „Durch unsere Infoveranstaltungen wollen wir den Hausnotruf einer noch breiteren Öffentlichkeit vorstellen und dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft rechtzeitig bei Notfällen in den eigenen vier Wänden helfen können.“

Den Hausnotruf live testen und Jubiläumsangebot sichern
An neun Terminen erklären MitarbeiterInnen der RKI-Servicezentrale Interessierten die Funktionsweise des Systems, erläutern Installations- und Betriebsmodalitäten. So kann man auch direkt vor Ort einen Notruf simulieren, um einen Eindruck zu bekommen, wie eine Alarmierung im Falle ablaufen würde. Zudem erhalten alle, die sich im Zuge des Jubiläums – im Zeitraum vom 15. Oktober bis zum 15. Dezember 2019 – für ein Hausnotrufsystem entscheiden, die Installationsgebühren geschenkt.

Mehr als 5.600 TeilnehmerInnen in ganz Tirol
Mittlerweile werden über 5.600 TeilnehmerInnen in ganz Tirol vom Hausnotruf des Roten Kreuzes Innsbruck betreut. Die MitarbeiterInnen der Servicezentrale nahmen 2018 über 80.000-mal eine Alarmmeldung über den Hausnotruf entgegen, in rund 3.200 Fällen mussten TeilnehmerInnen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

So läuft ein Hausnotruf-Alarm ab
Das Hausnotrufsystem besteht in der Regel aus einem mobilen Sender und einer Fixstation, die entweder mittels Festnetzanschluss oder via Simkarte mit dem Telefonnetz verbunden ist. Sollte eine medizinische Akutsituation vorliegen, kann entweder über den Sender oder die Station ein Notruf abgesetzt werden. Sodann wird eine Sprechverbindung zur rund um die Uhr besetzten Servicezentrale des Roten Kreuzes Innsbruck aufgebaut, dort erscheinen automatisch alle zuvor eingepflegten Informationen zur/zum TeilnehmerIn. Nach Erhebung der Situation wird entweder eine Vertrauensperson oder – sollte es sich um einen Notfall handeln – der Rettungsdienst alarmiert, der dank eines hinterlegten Schlüssels in der Wohnung rasch kompetente Hilfe leisten kann.

„Für den Fall, dass man alleine zuhause ist und aufgrund des Notfalls – etwa weil man gestürzt ist – keinen regulären Notruf absetzen kann, ist der mobile Funksender des Hausnotrufs oftmals die einzige Möglichkeit, Hilfskräfte zu alarmieren“, betont Bereichsleiter Stefan Biebel.

Seit einigen Jahren bietet der Hausnotruf Tirol auch eine mobile Lösung mit GPS-Ortung an. So können auch Notfälle, die sich außerhalb der eigenen Wohnung ereignen – etwa beim Wandern oder Einkaufen – über den Hausnotruf abgewickelt werden.

Info-Stände von Hall bis Zams
An folgenden Tagen freut sich das Rote Kreuz, Interessierte über den Hausnotruf Tirol zu informieren:

  • 18.10.            Innsbruck Rathausgalerien, 9-17 Uhr
  • 19.10.            Schönberg Hofer, 9-17 Uhr
  • 21.10.            Kematen MPreis, 9-17 Uhr
  • 23. & 24.10.  Hall Landeskrankenhaus, 9-12 Uhr
  • 25.10.            Telfs Inntalcenter, 9-18 Uhr
  • 30.10.            Imst FMZ, 10-16 Uhr
  • 6.11.             Zams Eurogast Grissemann, 10-16 Uhr
  • 15. – 17.11.  Innsbruck SENaktiv-Messe

Mehr Infos unter 0810 100 144 oder online unter: www.hausnotruf-tirol.at