Projekt „KOMMA – Kommunikation mit Angehörigen“ erfolgreich abgeschlossen

Die Situation von Angehörigen in der häuslichen Palliativversorgung und ihr Unterstützungsbedarf standen im Mittelpunkt des Projekts KOMMA – „Kommunikation mit Angehörigen“, das nun beendet wurde.

KOMMA ist ein innovativer nutzerorientierter Ansatz zur Unterstützung von Angehörigen in der ambulanten Palliativversorgung. Der wissenschaftlich entwickelte Ansatz wurde in dem Forschungsprojekt aus dem Englischen übertragen und für den deutschsprachigen Bereich nutzbar gemacht. Die modellhafte Implementierung des KOMMA-Ansatzes in den am Projekt beteiligten Hospiz- und Palliativdiensten in Nordrhein-Westfalen zeigte dessen Praxistauglichkeit und Akzeptanz des Ansatzes bei Professionellen und Angehörigen. Die in dem Projekt ermittelten förderlichen und hinderlichen Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen für die Umsetzung des Ansatzes in der häuslichen Palliativversorgung werden für die zukünftige Nutzung in der Praxis hilfreich sein.

Das dreijährige transdisziplinäre Forschungsprojekt wurde von der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. (NRW, D) getragen und gemeinsam mit einer Reihe von Kooperationspartnerinnen/-partnern aus Praxis und Wissenschaft im Zeitraum von 2016–2019 durchgeführt. Gefördert wurde das Projekt von der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW im Rahmen des Programms „Pflege inklusiv“.

Als wissenschaftliche Kooperationspartnerinnen waren Dr. Christiane Kreyer vom Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie der UMIT gemeinsam mit PD Dr. Sabine Pleschberger von der Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungs GmbH (GÖ FP) betraut.

Hospiz- und Palliativdienste werden ab Herbst 2019 Schulungen und die kostenfreie Lizenz durch die UMIT erhalten können. Informationen finden Sie in den nächsten Wochen unter: www.komma.online